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  "Ich will das nicht sehen!
Stand up clean heros!"
 
 
 
  (Foto: Th. Purschke)  
Dopingschutzbrillen und entsprechende Flyer wurden vor dem
Olympiastadion bei der WM 2009 in Berlin verteilt.
     
 

Die Doping-Opfer-Hilfe (DOH) startete zur 12. Leichtathletik-WM in Berlin eine gezielte Protestaktion gegen die Anti-Doping-Politik im deutschen Sport.

Mit der Verteilung von 25.000 Doping-Schutzbrillen und 20.000 Flyern vor dem Olympiastadion am 17. und 19. August und einem Offenen Brief
an den Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble, setzte der DOH und Dopingbetroffene ein Zeichen, dass sie diese Art von Sport nicht mehr sehen wollen.

Zur Pressekonferenz, am 12.08.2009 wurde der Brief an Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble veröffentlicht.

In dem Offenen Brief an Schäuble kritisieren die Doping-Opfer vor allem die sechs ehemaligen DDR-Trainer, die sich nach Erklärungen zum Doping ihre Jobs in der Leichtathletik sichern konnten. Damit wird dieses "kriminelle Tun" banalisiert und die Opfer "lauthals diskreditiert".
Mehrfach haben sich Dopingbetroffene vergeblich um einen Gesprächstermin mit Schäuble bemüht.
Deshalb forderten sie bei der Pressekonferenz Herrn Schäuble auf:

"Bitte handeln Sie! Jetzt!"