
Dopingschäden
Gesundheitsschäden und Langzeitfolgen durch Doping
- Muskel-Hartspann: fast alle Sportler betroffenen, langanhaltend, schmerzhaft.
- Körperstamm-Akne: Aknebildung sehr häufig, Frauen stärker betroffen als Männer
- Gynäkomastie/Mastopathie: Krankhafte Brustbildung bei Männern. Besonders häufig Kraftsportler betroffen. Brustbildung beim Mann nicht rückbildungsfähig. Nur operative Beseitigung möglich.
- Langdauernde Amenorrhoen (keine Menstruation): Sehr oft auftretend.
- Leberschädigung: sehr häufig bis hin zu schwersten Formen von Leberentzündung bis zu Leberversagen (Hepatose, Steroid-Hepatitis, Leberkoma etc.)
- Hirsutismus: sehr häufig beobachtet. Krankhafte vermehrte Körperbehaarung vom männlichen Typ bei Frauen. Vermännlichung der weiblichen Genitalorgane z.B. mit Klitorishypertrophie.
- Stimmvertiefung: Bei längerer Einnahme von Testosteronen bei Frauen fast immer. Meist nicht rückbildungsfähig.
- Eierstockerkrankungen: Eierstockentzündungen, Zystenbildungen. Meist chronisch und nicht rückbildungsfähig
- Mammacarcinom: Brustkrebs. Wenige Fälle bekannt
- Teratogene Schäden: Erbschäden und Fehlbildungen der Leibesfrucht. Kinder mit Fehlbildungen der Extremitäten (z.B. Klumpfüßen) und Blindheit sind aufgetreten
- Skelettverformungen: Verformungen und sehr früher aber rapider Verschleiß der Wirbelsäule und der großen Gelenke. Je früher die Einnahme erfolgte um so häufiger und schwerer sind die Schäden aufgetreten. Etliche Sportlerinnen haben durch die Kombination von Testosteronwirkung und Überbeanspruchung im Training bereits in mittleren Lebensjahren künstliche Gelenke erhalten. Einige gehen mit Stützkorsett.
- Gefäßerkrankungen: Verengung der Blutgefäße mit den typischen Folgen wie Bluthochdruck, Arteriosklerose, Herzinfarkt und Hirnschlag. Etliche Fälle mit tödlichem Ausgang sind im Leistungssport bekannt geworden.
^