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Stichwort Repoxygen
- Das noch nicht auf dem Markt befindliche Repoxygen wird gerade für Patienten mit Blutarmut (Anämie) entwickelt. Durch seinen Einsatz soll die Produktion des körpereigenen Hormons Erythropoetin (EPO) gesteuert werden können. EPO stimuliert die Herstellung von roten Blutkörperchen im Knochenmark. Diese sind für den Sauerstofftransport im Körper verantwortlich. Steigt ihre Zahl, steigt auch die Ausdauerleistungsfähigkeit.
Das von der britischen Firma Oxford Biomedica entwickelte Repoxygen wird in den Muskel gespritzt und regt dort die EPO-Produktion an, die normalerweise in der Niere erfolgt. Es hat beim Vorhande sein eines anderen Gens offensichtlich eine selbstregulierende Wirkung und wird nur dann aktiv, wenn ein Sauerstoffdefizit im Blut auftritt. Das ist beispielsweise bei großer körperlicher Anstrengung der Fall.
Die Wirkung von Repoxygen im menschlichen Körper ist allerdings noch nicht erforscht, auch über mögliche Nebenwirkungen herrscht Unklarheit. Die Untersuchungen beschränkten sich vornehmlich auf Tiere. Die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA hat Repoxygen 2006 auf die Verbotsliste gesetzt. Es kann mit den herkömmlichen Methoden aber noch nicht nachgewiesen werden.
(sid)
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